Tag der Schulgemeinschaften rund um „Das Staatliche Schulamt stellt sich vor: Angebote für Eltern, Schüler:innen und Lehrkräfte“

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Das Staatliche Schulamt bekommt ein Gesicht – ein Abend voller Begegnungen und guter Gespräche Unter dem Motto „Das Staatliche Schulamt stellt sich vor“ bot der Tag der Schulgemeinschaften einen besonderen Einblick in die Aufgaben und Angebote der Schulverwaltung.Gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt hatte der Kreiselternbeirat Bergstraße zu einem offenen Informations- und Austauschabend eingeladen – und rund 60 Menschen waren gekommen. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, was diesen Abend besonders machte: eine herzliche, unkomplizierte Atmosphäre, großes gegenseitiges Interesse und viele Gespräche, die ganz von selbst entstanden. Einblicke gewinnen, Menschen kennenlernen Nach der Begrüßung der Vorsitzenden des Kreiselternbeirats Bergstraße Nadine Paulin und Martin Koschnik stellte der Leiter des Staatlichen Schulamts Ingo Stechmann seine Behörde vor. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der rund 70 Mitarbeitenden sind. Darunter befinden sich auch zahlreiche Lehrkräfte, die neben ihrer Tätigkeit an den Schulen stundenweise Aufgaben im Schulamt übernehmen. Sie schaffen eine enge Verbindung zur schulischen Praxis und bringen ihre Erfahrungen aus dem Schulalltag unmittelbar ein. Nadine Paulin – 1. Vorsitzende des Kreiselternbeirats Bergstraße Begrüßung durch Ingo Stechmann (Schulamtsleiter) Inhaltliche Einführung: Carolin Thelen – Schulfachliche Aufsicht / Leitung Pädagogische Unterstützung Anschließend stellte Frau Thelen, u.a. pädagogische Leitung, die vier Themenbereiche vor, die im weiteren Verlauf des Abends für Gespräche und Informationen zur Verfügung standen: Demokratieförderung, Schulpsychologie, Medienbildung und Individuelle Förderung (Hoch- und Teilbegabung sowie bei besonderen Schwierigkeiten) Ein besonderer Dank galt dabei Frau Ouma, die als Praktikantin mit großem Engagement sowohl die Vorbereitungen als auch die Durchführung der Veranstaltung unterstützt und damit wesentlich zu ihrem gelungenen Verlauf beigetragen hatte. Informieren, nachfragen und miteinander ins Gespräch kommen Nach dem gemeinsamen Auftakt konnten die Teilnehmenden die vier Themenräume frei besuchen, sich informieren und ihre Fragen direkt an die zuständigen Fachkräfte richten. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme von Vertretern des Kreises Bergstraße als Schulträger. Spontan entstand ein weiterer Gesprächskreis, in dem unter anderem Fragen zum Hitzeschutz und zur Ausstattung der Schulen diskutiert wurden. Überall wurde gefragt, erklärt, diskutiert und zugehört. Ob in den Themenräumen, an den Stehtischen des Kreiselternbeirats oder beim gemeinsamen Imbiss – der Austausch entwickelte sich ganz ungezwungen. Austausch und Fragen zu Schulamt und Kreiselternbeirat Kleine Pause und angeregte Gespräche Themenraum Medienbildung Wenn aus einer Behörde Menschen werden Wie wertvoll diese persönlichen Begegnungen waren, zeigte sich besonders in der abschließenden Feedbackrunde. Mehrere Teilnehmende berichteten, dass sich ihr Bild vom Schulamt an diesem Abend verändert habe. Wo zuvor vor allem der Gedanke an eine Behörde und bürokratische Abläufe gestanden hatte, waren nun Menschen sichtbar geworden, die mit Fachwissen, Offenheit und Engagement beraten und unterstützen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Beratungs- und Unterstützungsangebote noch zu wenig bekannt sind. Daraus entstand unter anderem die Anregung, ein kurzes Informationsblatt zu entwickeln, das Eltern die Aufgaben, Angebote und Anlaufstellen des Schulamts näherbringt. Ein weiterer Wunsch war, die gewonnenen Informationen stärker in die Schulen und Elternvertretungen hineinzutragen – beispielsweise über Elternabende. Auch die Arbeit des Kreiselternbeirats und seine Informationsangebote sollen dort bekannter werden. Denn vorhandene Unterstützung kann nur dann genutzt werden, wenn man auch von ihr weiß. Ein gelungenes Format mit Perspektive Für den Kreiselternbeirat war dieser Abend eine schöne Bestätigung dafür, wie wichtig persönliche Begegnungen und ein offener Dialog sind. Der Tag der Schulgemeinschaften bietet Raum, um Menschen miteinander zu vernetzen, Informationen auszutauschen und schulische Themen gemeinsam zu diskutieren. Auch vonseiten des Schulträgers wurde großes Interesse signalisiert, sich künftig stärker an einem solchen Veranstaltungsformat zu beteiligen. So entstand die Idee, den direkten Austausch zwischen Staatlichem Schulamt, Schulträger, Elternvertretungen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern bei einer weiteren Veranstaltung fortzusetzen und auszubauen. von links: D. Heinz (KEB), C. Remenyi (KEB), J. Heger (KEB), C. Thelen (Schulfachliche Aufsicht), J. Kühn (Schulträger), M. Koschnik (Stellvertretender Vorsitzender KEB), ??? (Schuträger), N. Paulin (Vorsitzende KEB), I. Stechmann (Schulamtsleiter), N. Stöcklin – Schulträger), B. Polm (KEB), U. Lang-Heinrich (KEB) Großes Thema Hitzeschutz: Spontane Runde mit der technischen (Herr Kühn) und kaufmännischen (Frau Stöcklin) Betriebsleitung des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft – hintere Reihe: Schülervertretung und Verbindungslehrer Wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, entsteht Verständnis und oft auch der erste Schritt zu neuen gemeinsamen Ideen. Genau darin sieht der Kreiselternbeirat eine seiner wichtigen Aufgaben: Menschen aus der Schulgemeinschaft zusammenzubringen, ihre Anliegen aufzugreifen und den Dialog mit den Verantwortlichen im Bildungsbereich aktiv zu fördern. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Staatlichen Schulamt für die engagierte Vorbereitung und die offene Zusammenarbeit, dem Schulträger für seine spontane Beteiligung und allen Gästen für ihre Neugier, ihre Fragen und die vielen wertvollen Gespräche.   Weitere Informationen und kommende Veranstaltungen findet ihr auf den anderen Seiten unserer Webseite: www.keb-bergstrasse.de Alle Eindrücke:

Einweihung der Altrheinhalle Lampertheim

Nach zweijähriger Renovierung wurde die Sporthalle des Lessing-Gymnasiums Lampertheim (LGL), die Altrheinhalle, fertiggestellt und am 18.09.2026 im Rahmen einer feierlichen Eröffnung eingeweiht. Zur Einweihung hatte der Schulträger eine Reihe von Gästen eingeladen. Neben der Schulleitung des LGL, Frau Weimar-Ekdur und Herrn Dath, waren zahlreiche ehemalige Lehrkräfte anwesend, ebenso der ehemalige Schulleiter Herr Dr. Jürgen Haist und Alexander Scholl, der Bürgermeister Lampertheims. Der KEB wurde von Dr. Martin Koschnick, SEB-Vorsitzendem des Lessing-Gymnasiums und stellvertretendem KEB-Vorsitzenden, vertreten. Landrat Christian Engelhardt betonte in seiner Ansprache, dass hier sehr erfolgreich Bausubstanz erhalten werden konnte und mit 3,5 Mio. € eine Renovierung samt energetischer Sanierung erfolgreich umgesetzt wurde. Umrahmt wurde die Einweihung von einer Tanzdarbietung der Tanz-AG des Lessing-Gymnasiums sowie einer symbolischen Eröffnung mit der Klasse 5C und Landrat Engelhardt, bei der mit Bällen eine Mauer durchbrochen und über eine Bank in die neue Halle gesprungen wurde. Insgesamt war es dank des Engagements des Lessing-Gymnasiums eine sehr gelungene Veranstaltung, die von allen Seiten viel Lob erhielt.

Lessing-Gymnasium Lampertheim als „Digitale Schule“ ausgezeichnet

Das Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) freut sich über die am 17.09.2026 erhaltene Auszeichnung als „Digitale Schule“. „Digitale Schule“ ist eine Auszeichnung, die von MINT Zukunft e.V. verliehen wird. Die Bewerbung des LGL lag nahe, denn die Schule beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der digitalen Bildung. Mit der Verabschiedung des schulischen Medienbildungskonzepts im Jahr 2024 und der seither aktiven Arbeitsgruppe Medienbildung wurden wichtige Grundlagen geschaffen, um die digitale Bildung am LGL kontinuierlich weiterzuentwickeln. Nun freut sich das LGL über die Anerkennung dieser Arbeit. Ausgezeichnet wurden die Aktivitäten der Schule in den Bereichen: Pädagogik & Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, Regionale Vernetzung, Konzept und Verstetigung sowie Technik und Ausstattung. Besonders würdigt die Schule das Engagement von Frau Beseler und Frau Ulber, die das Vorhaben angestoßen und vorangetrieben haben. Ihr Dank gilt auch Frau Biedert, Frau Neubauer, Herrn Arnold und Herrn Scherer, die ebenfalls maßgeblich zur erfolgreichen Bewerbung beigetragen haben. „Eine solche Auszeichnung“, so die Schule, „war jedoch nur möglich, weil auch viele weitere Menschen ihren Beitrag geleistet haben und weiterhin leisten – sei es, indem sie digitale Themen in den Unterricht integrieren, sich mit neuen Möglichkeiten des digitalen Lernens auseinandersetzen oder Verantwortung für IT und Medienbildung an der Schule übernehmen.“ Die Auszeichnung würdigt damit das Engagement vieler Beteiligter und zeigt:Digitale Bildung ist am Lessing-Gymnasium Lampertheim ein gemeinsamer Entwicklungsprozess.

EINFACH MITMACHEN! Brötchentüten-Aktion gegen häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße

Themenbild: AK gegen häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße

Mitmachen ist ganz einfach! Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Thema, das leider auch viele Schüler*innen unmittelbar oder in ihrem persönlichen Umfeld betrifft. Ein rasanter Anstieg an Fallzahlen in den letzten Jahren und eine noch größere Dunkelziffer machen deutlich, wie wichtig Prävention und Aufklärung ist. Gerade Schulen bilden hier eine hervorragende Plattform. Nach dem erfolgreichen Auftakt und den vielen positiven Rückmeldungen im letzten Jahr will der Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt Kreis Bergstraße mit der Brötchentüten Aktion „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“ zum zweiten Mal in Folge in den weiterführenden Schulen die kreisweiten Hilfs- und Beratungsangebote sichtbarer und bekannter machen. Ganz niederschwellig und direkt vor Ort. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie diese wichtige Kampagne unterstützen würden, um dieses Angebot flächendeckend an allen weiterführenden Schulen in unserem Kreis anbieten könnten.   So funktioniert’s:Die Schulen werden kostenfrei mit Brötchentüten beliefert, auf denen Hilfs- und Beratungsstellen aufgeführt sind. Die Ausgabe der Tüten soll über Mensa, Schulkiosk oder Cafeteria erfolgen und im Monat November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 11. Dezember (Tag der Menschenrechte) verteilt werden. Mitmachen ist ganz einfach: 👉 Bekunden Sie ihr Interesse an der Teilnahme bei den Schulleitungen. 👉 Für Schulen mit elterngeführten Kiosken: Geben Sie die verkauften Lebensmittel in unseren Brötchentüten mit aufgedruckten Hilfsangeboten aus. Anmeldung für die Aktion bis spätestens 30.09.2026: Büro für Frauen- und Gleichstellung Kreis Bergstraße📩 Frauenbuero@kreis-bergstrasse.de 📞 (06252) 15-5990 Helfen Sie mit, dass Hilfsangebote dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei den Schüler*innen vor Ort. Ramona BeckStaatlich anerkannte Sozialarbeiterin B.A.(Pronomen: sie/ihr) ____________________________ Frauenhaus Bergstraße Postfach 3094 64614 Bensheim Tel.  06251-78388 Fax. 06251-788314 kontakt@frauenhaus-bergstrasse.de www.frauenhaus-bergstraße.de hier PDF runterladen Bildquelle: Flyer vom ‚AK gegen häusliche Gewalt im Kreis Bergstraße‘ (Frauenbüro Kreis Bergstraße, Frauenhaus Bergstraße)

Neue Konstituierung der Kreisschulkommission

Am 08.09.2026 fand die konstituierende Sitzung der Kreisschulkommission statt. Den Vorsitz führte der Landrat Chistian Engelhardt und neben verschiedenen Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahm der Kreiselternbeirat (KEB), vertreten durch Nadine Paulin (Vorsitzende) und Domink Heinz (Vorstand) teil, um die Interessen der Eltern des Kreis Bergstrasse zu vertreten. Folgende Themen waren Bestandteil der Sitzung: Wahl der Schriftführung Abstimmung zur Durchführung von hybriden Sitzungen Erläuterung zur 1. Teilfortschreibung Schulentwicklungsplan Kreis Bergstraße 2025-30 Genehmigung von Organisationsbeschlüssen zum Schulentwicklungsplan 2025-2030 Erläuterung Medienentwicklungsplan (MEP) 2027 – 2030

Weitergabe von Kontaktdaten an die Elternvertretungen – Gute Elternarbeit braucht gute Kommunikation

Bild mit dem Wort Kontak

Kontaktdaten für Elternvertretungen Gewählte Elternvertretungen können ihre Aufgaben nur dann gut wahrnehmen, wenn sie miteinander und mit den Eltern, die sie vertreten, in Kontakt treten können. Früher mussten die dafür notwendigen Kontaktdaten häufig mühsam selbst erfragt, gesammelt und aktuell gehalten werden. Heute wird es einfacher. Die rechtlichen Regelungen in Hessen schaffen hierfür eine klare Grundlage, enthalten in der Hessischen Schuldatenschutzverordnung (SchDSV) und der Verordnung über die Wahlen zu den Elternvertretungen (EVWahlV). . Es gilt: Die für die Arbeit der jeweiligen Elternvertretung erforderlichen Kontaktdaten können und müssen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen zur Verfügung gestellt werden. Das betrifft alle Ebenen: Der Klassenelternbeirat erhält die Namen und E-Mail-Adressen der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten seiner Klasse. Der Schulelternbeirat (SEB) erhält die Namen und E-Mail-Adressen der Klassenelternbeiräte innerhalb der Schule. Der Kreis- bzw. Stadtelternbeirat erhält die Namen und E-Mail-Adressen der Vorsitzenden der Schulelternbeiräte. . Der Datenschutz, geregelt in der hessischen Schuldatenschutzverordnung, unterstützt die Elternarbeit und sorgt dafür, dass die notwendigen Daten verantwortungsvoll und zweckgebunden verwendet werden. Was dies in der Konsequenz für die Elternvertretungen und Schulleitungen bedeutet, kannst im folgenden Dokument lesen:Recht der Eltern & Pflicht der Schulen – Die Weitergabe von Kontaktdaten an die Elternvertretungen

Treffen mit Landeselternbeirat und Minister Schwarz zur „gelingenden Elternarbeit“

KEB-Delegation mit Landeselternbeirat und Minister Schwarz

2. Treffen mit Landeselternbeirat und den Stadt- und Kreiselternbeiräten Nachdem im vergangenen Jahr ein erstes Treffen des Landeselternbeirats Hessen (LEB) mit Minister Armin Schwarz sowie den hessischen Stadt- und Kreiselternbeiräten zum Thema „Wertevermittlung“ stattfand, wurde in diesem Jahr zu einem Folgetreffen eingeladen. Thema war diesmal die „gelingende Elternarbeit“.  Am 09.05.2026 war es soweit. Veranstaltungsort war die Grundschule Wiesbaden-Bierstadt.  https://keb-bergstrasse.de/wp-content/uploads/2026/05/leb-treff-Kinder-musizieren.mp4 Dort wurden die Anwesenden vom Schulorchester unter der Leitung des Musiklehrers Herrn Steuer musikalisch begrüßt. Für die Grundschülerinnen und Grundschüler war dies eine außergewöhnliche und beeindruckende Präsentation. Gemeinsame Absichtserklärung Nach der Begrüßung wurde als erstes die Wiesbadener Erklärung erneuert. Diese wurde von Minister Armin Schwarz und Frau Zulauf, der Vorsitzenden des LEB, im Vorfeld inhaltlich gestrafft und teilweise neu formuliert. Die Wiesbadener Erklärung stellt eine gemeinsame Absichtserklärung von Kultusministerium und Landeselternbeirat dar. Ziel ist es, die gemeinsame Erziehungsverantwortung von Schule und Elternhaus zu stärken und die Zusammenarbeit nachhaltig zu unterstützen. Frau Zulauf (LEB-Vorsitzende ) und Minister Schwarz unterschreiben die Absichtserklärung Vertreterinnen und Vertreter der Stadt- und Kreiselternbeiräte in angeregter Diskussion Minister Schwarz, Frau ???, Frau Zulauf (LEB-Vorstitzende), Judith Kaibel, Nadine Paulin, Dr. Martin Koschnick Vorstellung konkreter Elternarbeit Im weiteren Verlauf präsentierten ELAN („Eltern schulen aktive Eltern“), der Stadtelternbeirat Gießen (StEB) sowie der Stadtelternbeirat Offenburg verschiedene Projekte, die anschließend in getrennten Diskussionsrunden vertieft wurden. So veranstaltet der StEB Gießen beispielsweise eine jährliche Bildungsmesse. Dort erhalten Eltern, Schülerinnen und Schüler Informationen zum Übergang von der Grundschule auf weiterführende Schulen sowie von der 10. in die 11. Klasse. Die Messe bietet Raum für Fragen und persönliche Gespräche. Unterstützt werden die Veranstaltungen unter anderem von weiterführenden Schulen sowie der Agentur für Arbeit, die konkrete Informationen, aber auch alternative Bildungswege und Möglichkeiten aufzeigen. Starkes Engagement Der Kreiselternbeirat Bergstraße war mit den Vorsitzenden Nadine Paulin und Dr. Martin Koschnick, sowie Judit Kaibel und Daniela Jahn verhältnismäßig stark vertreten.

Wahl des Kreiselternbeirats 2026

Kreiselternbeirat Bergstraße 2026–2028

Nachbericht und Wahlergebnisse Der Wahlleiter Thomas Sohler gibt bekannt: Am 5.2. haben die Delegierten der rund 80 Schulen im Kreis in der Martin-Buber-Schule in HP den neuen Kreiselternbeirat Bergstraße gewählt. Diese Wahl war nicht zuletzt deshalb mit Spannung erwartet worden, da ich, der bisherige Vorsitzende, aufgrund erwachsener Kinder nicht mehr kandidieren durfte und gänzlich aus dem KEB ausscheiden musste. So möchte ich zum Abschluss meiner Amtszeit vom Wahlabend berichten und die Wahlergebnisse vorstellen. Ein langer, intensiver – und vor allem erfolgreicher – Wahlabend liegt hinter uns – bei den Wahlen zum Kreiselternbeirat Bergstraße konnten erneut alle 19 Ämter besetzt werden. Damit gehört der Kreis Bergstraße weiterhin zu den wenigen Kreisen in Hessen, denen dies gelingt – ein starkes Zeichen für das große Engagement der Elternvertretungen.  Wahlergebnisse 2026: Mitglieder und Ersatzmitglieder Danke für das Miteinander Ein herzliches Dankeschön geht an alle Wahl- und Ersatzdelegierten unserer Schulen, die mit ihrer Teilnahme diese Wahl erst möglich gemacht haben. Ebenso an die Wahlausschüsse für die sorgfältige Durchführung sowie an alle Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Wahlabends – der Martin-Buber-Schule für die Gastfreundschaft, dem Abschlussjahrgang für die großartige Verpflegung, den Vertreterinnen und Vertretern von Schulamt, Schulträger, Kreisschülervertretung und allen Helfenden im Hintergrund. Schulleiter Tobias Diehl von der Martin Buber Schule heißt die Elternschaft willkommen Thomas Sohler bei seinem Rechenschaftsbericht Ingo Stechmann, kommissarischer Leiter Schulamt, mit einer berührenden und sehr wertschätzenden Begrüßung Ingo Stechmann vor vollem Haus Die scheidenden Vorstandsmitglieder Birgit Polm und Thomas Sohler mit einem Geschenk, überreicht von Ingo Stechmann Tobias Diehl (Schulleiter MBS) und Ingo Stechmann (Schulamt) Gelegenheit zum Austausch – der KEB macht’s möglich. Für mich persönlich endet mit dieser Wahl meine Zeit als Vorsitzender des Kreiselternbeirats. Ich bin dankbar – für das Vertrauen – die vielen Begegnungen – und die gemeinsame Arbeit für Eltern, Schülerinnen und Schüler im Kreis Bergstraße. Dem neu gewählten Kreiselternbeirat wünsche ich eine gute Zusammenarbeit und eine glückliche Hand bei allen kommenden Aufgaben. Thomas Sohler

Tag der Schulgemeinschaften rund um „Werte vermitteln – Kinder begleiten – Der Umgang mit herausforderndem Verhalten“

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TdS am Lessing-Gymnasium Lampertheim Am 27. November 2025 lud der Kreiselternbeirat Bergstraße (KEB) zum „Tag der Schulgemeinschaften“ in die Mensa des Lessing-Gymnasium ein. Rund 40 Teilnehmende aus Schulelternbeiräten, interessierten Eltern, Lehrkräften, Schulleitungen und Schüler*innen kamen zusammen, um sich unter dem Motto „Werte vermitteln – Kinder begleiten | Umgang mit herausforderndem Verhalten“ auszutauschen. Ein besonderer Dank galt dem Abiturjahrgang des Lessing-Gymnasiums für die Bewirtung. Systemische Pädagogik für Konfliktlösungen im Schulalltag Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Sonja Lau, die das Modell des „Lösungsrads“ vorstellte. Es zeigt, wie Schulen mithilfe multiprofessioneller Teams Konflikte lösen und Schülerinnen sowie Schüler aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen können. Auch Eltern profitieren, da sie als Partner im Gespräch auf Augenhöhe eingebunden werden. Die anschließende Diskussion verdeutlichte, dass dieser Ansatz großes Interesse bei Schulleitungen und Lehrkräften weckt und Potenzial für Pilotprojekte an Schulen bietet. Geplante Mittelkürzungen in der Lehrkräfteausbildung Frau Dr. Daniela Schipke berichtete über die angekündigten Kürzungen von 45 Millionen Euro in der Lehrkräfteausbildung. Besonders betroffen ist die praxisorientierte Phase des Vorbereitungsdienstes („Referendariat“), die verkürzt werden soll. Dies stößt bei Ausbilder*innen, Lehrkräften und Eltern auf große Sorge, da die begleitete Einstiegsphase für die Unterrichtsqualität und die Ausbildung junger Lehrkräfte entscheidend ist. Ergebnisse zur Schülerbeförderung Die Auswertung von zwei Eltern-Umfragen zur Schülerbeförderung im Kreis Bergstraße zeigte Handlungsbedarf: Überfüllte Busse, Verspätungen, Sicherheitsrisiken und unzureichende Informationen beschäftigen die Eltern. Der KEB stellt Lösungsansätze vor, darunter die stärkere Nutzung von „Bus-Schulen“, gebündelte Rückmeldungen von Eltern sowie die Einführung eines digitalen Beschwerde-Managements auf Kreisebene. Ausblick auf die Neuwahlen des KEBs Am 5. Februar 2026 stehen die Neuwahlen des Kreiselternbeirats Bergstraße an. Thomas Sohler, Vorsitzender des KEB, wies auf die Herausforderungen bei der Elternbeteiligung hin und erinnerte daran, dass mindestens zwei Delegierte pro Schule für die Wahl erforderlich sind. Die konstituierende Sitzung des neuen KEB wird am 26. Februar stattfinden. Der aktuelle Vorsitzende tritt nicht erneut an – ein Neubeginn für das Gremium. Fazit Der Tag der Schulgemeinschaften bot wertvolle Impulse, intensive Diskussionen und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Abschließend erinnerte der KEB noch einmal an das seit Ende 2023 geltende Schuldatenschutzgesetz, das Schulleitungen verpflichtet, die Kontaktdaten der Eltern datenschutzkonform an die gewählten Elternbeiräte weiterzugeben – ein wichtiger Schritt zur Entlastung ehrenamtlicher Gremienarbeit. Mit diesem Hinweis endete der Tag, verbunden mit dem Wunsch, beim nächsten Mal noch mehr engagierte Eltern, Lehrkräfte und Interessierte begrüßen zu dürfen – denn nur gemeinsam kann eine starke und lebendige Schulgemeinschaft wachsen.