Tag der Schulgemeinschaften rund um „Das Staatliche Schulamt stellt sich vor: Angebote für Eltern, Schüler:innen und Lehrkräfte“

Hier entsteht der Nachbericht für den TdS Inhalt folgt nach dem 29.10.26
Treffen mit Landeselternbeirat und Minister Schwarz zur „gelingenden Elternarbeit“

2. Treffen mit Landeselternbeirat und den Stadt- und Kreiselternbeiräten Nachdem im vergangenen Jahr ein erstes Treffen des Landeselternbeirats Hessen (LEB) mit Minister Armin Schwarz sowie den hessischen Stadt- und Kreiselternbeiräten zum Thema „Wertevermittlung“ stattfand, wurde in diesem Jahr zu einem Folgetreffen eingeladen. Thema war diesmal die „gelingende Elternarbeit“. Am 09.05.2026 war es soweit. Veranstaltungsort war die Grundschule Wiesbaden-Bierstadt. https://keb-bergstrasse.de/wp-content/uploads/2026/05/leb-treff-Kinder-musizieren.mp4 Dort wurden die Anwesenden vom Schulorchester unter der Leitung des Musiklehrers Herrn Steuer musikalisch begrüßt. Für die Grundschülerinnen und Grundschüler war dies eine außergewöhnliche und beeindruckende Präsentation. Gemeinsame Absichtserklärung Nach der Begrüßung wurde als erstes die Wiesbadener Erklärung erneuert. Diese wurde von Minister Armin Schwarz und Frau Zulauf, der Vorsitzenden des LEB, im Vorfeld inhaltlich gestrafft und teilweise neu formuliert. Die Wiesbadener Erklärung stellt eine gemeinsame Absichtserklärung von Kultusministerium und Landeselternbeirat dar. Ziel ist es, die gemeinsame Erziehungsverantwortung von Schule und Elternhaus zu stärken und die Zusammenarbeit nachhaltig zu unterstützen. Frau Zulauf (LEB-Vorsitzende ) und Minister Schwarz unterschreiben die Absichtserklärung Vertreterinnen und Vertreter der Stadt- und Kreiselternbeiräte in angeregter Diskussion Minister Schwarz, Frau ???, Frau Zulauf (LEB-Vorstitzende), Judith Kaibel, Nadine Paulin, Dr. Martin Koschnick Vorstellung konkreter Elternarbeit Im weiteren Verlauf präsentierten ELAN („Eltern schulen aktive Eltern“), der Stadtelternbeirat Gießen (StEB) sowie der Stadtelternbeirat Offenburg verschiedene Projekte, die anschließend in getrennten Diskussionsrunden vertieft wurden. So veranstaltet der StEB Gießen beispielsweise eine jährliche Bildungsmesse. Dort erhalten Eltern, Schülerinnen und Schüler Informationen zum Übergang von der Grundschule auf weiterführende Schulen sowie von der 10. in die 11. Klasse. Die Messe bietet Raum für Fragen und persönliche Gespräche. Unterstützt werden die Veranstaltungen unter anderem von weiterführenden Schulen sowie der Agentur für Arbeit, die konkrete Informationen, aber auch alternative Bildungswege und Möglichkeiten aufzeigen. Starkes Engagement Der Kreiselternbeirat Bergstraße war mit den Vorsitzenden Nadine Paulin und Dr. Martin Koschnick, sowie Judit Kaibel und Daniela Jahn verhältnismäßig stark vertreten.
Tag der Schulgemeinschaften rund um „Werte vermitteln – Kinder begleiten – Der Umgang mit herausforderndem Verhalten“

TdS am Lessing-Gymnasium Lampertheim Am 27. November 2025 lud der Kreiselternbeirat Bergstraße (KEB) zum „Tag der Schulgemeinschaften“ in die Mensa des Lessing-Gymnasium ein. Rund 40 Teilnehmende aus Schulelternbeiräten, interessierten Eltern, Lehrkräften, Schulleitungen und Schüler*innen kamen zusammen, um sich unter dem Motto „Werte vermitteln – Kinder begleiten | Umgang mit herausforderndem Verhalten“ auszutauschen. Ein besonderer Dank galt dem Abiturjahrgang des Lessing-Gymnasiums für die Bewirtung. Systemische Pädagogik für Konfliktlösungen im Schulalltag Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Sonja Lau, die das Modell des „Lösungsrads“ vorstellte. Es zeigt, wie Schulen mithilfe multiprofessioneller Teams Konflikte lösen und Schülerinnen sowie Schüler aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen können. Auch Eltern profitieren, da sie als Partner im Gespräch auf Augenhöhe eingebunden werden. Die anschließende Diskussion verdeutlichte, dass dieser Ansatz großes Interesse bei Schulleitungen und Lehrkräften weckt und Potenzial für Pilotprojekte an Schulen bietet. Geplante Mittelkürzungen in der Lehrkräfteausbildung Frau Dr. Daniela Schipke berichtete über die angekündigten Kürzungen von 45 Millionen Euro in der Lehrkräfteausbildung. Besonders betroffen ist die praxisorientierte Phase des Vorbereitungsdienstes („Referendariat“), die verkürzt werden soll. Dies stößt bei Ausbilder*innen, Lehrkräften und Eltern auf große Sorge, da die begleitete Einstiegsphase für die Unterrichtsqualität und die Ausbildung junger Lehrkräfte entscheidend ist. Ergebnisse zur Schülerbeförderung Die Auswertung von zwei Eltern-Umfragen zur Schülerbeförderung im Kreis Bergstraße zeigte Handlungsbedarf: Überfüllte Busse, Verspätungen, Sicherheitsrisiken und unzureichende Informationen beschäftigen die Eltern. Der KEB stellt Lösungsansätze vor, darunter die stärkere Nutzung von „Bus-Schulen“, gebündelte Rückmeldungen von Eltern sowie die Einführung eines digitalen Beschwerde-Managements auf Kreisebene. Ausblick auf die Neuwahlen des KEBs Am 5. Februar 2026 stehen die Neuwahlen des Kreiselternbeirats Bergstraße an. Thomas Sohler, Vorsitzender des KEB, wies auf die Herausforderungen bei der Elternbeteiligung hin und erinnerte daran, dass mindestens zwei Delegierte pro Schule für die Wahl erforderlich sind. Die konstituierende Sitzung des neuen KEB wird am 26. Februar stattfinden. Der aktuelle Vorsitzende tritt nicht erneut an – ein Neubeginn für das Gremium. Fazit Der Tag der Schulgemeinschaften bot wertvolle Impulse, intensive Diskussionen und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Abschließend erinnerte der KEB noch einmal an das seit Ende 2023 geltende Schuldatenschutzgesetz, das Schulleitungen verpflichtet, die Kontaktdaten der Eltern datenschutzkonform an die gewählten Elternbeiräte weiterzugeben – ein wichtiger Schritt zur Entlastung ehrenamtlicher Gremienarbeit. Mit diesem Hinweis endete der Tag, verbunden mit dem Wunsch, beim nächsten Mal noch mehr engagierte Eltern, Lehrkräfte und Interessierte begrüßen zu dürfen – denn nur gemeinsam kann eine starke und lebendige Schulgemeinschaft wachsen.
Arbeitskreis Nachteilsausgleich

Seit 2011 ist die inklusive Beschulung in Hessen gesetzlich festgeschrieben. Doch auch nach 15 Jahren ist diese keine Normalität in den Schulen vom Kreis Bergstrasse. Unsere Erfahrung ist, dass betroffene Eltern oft allein gelassen werden und durch die Instanzen hindurch Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten müssen, um sich das Recht auf inklusive Beschulung für ihre Kinder zu sichern. Hier stellt sich u.a. die Frage: Wie können wir unsere negativen Erfahrungen auswerten, unsere positiven Erfahrungen und Lösungen weitergeben und uns gegenseitig unterstützen? Gemeinsam wird vieles einfacher. Moderatorin: Birgit Polm, KEB-Vorstandsmitglied, Kirchbergschule Bensheim
Arbeitskreis Inklusion

Seit 2011 ist die inklusive Beschulung in Hessen gesetzlich festgeschrieben. Doch auch nach 12 Jahren ist diese keine Normalität in den Schulen vom Kreis Bergstrasse. Unsere Erfahrung ist, dass betroffene Eltern oft allein gelassen werden und durch die Instanzen hindurch Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten müssen, um sich das Recht auf inklusive Beschulung für ihre Kinder zu sichern. Hier stellt sich u.a. die Frage: Wie können wir unsere negativen Erfahrungen auswerten, unsere positiven Erfahrungen und Lösungen weitergeben und uns gegenseitig unterstützen? Gemeinsam wird vieles einfacher. Moderatorin: Birgit Polm, KEB-Vorstandsmitglied, Kirchbergschule Bensheim
Arbeitskreis Migration

Die wachsende Migrationsthematik und die daraus resultierenden Auswirkungen auf unsere Bildungseinrichtungen beschäftigt uns nicht erst seit dem Ukraine-Krieg. Wie Kindergärten und Schulen auf die wachsende Zahl an Kindern mit unterschiedlichen, vor allem auch sprachlichen Voraussetzungen reagieren und welche Vorstellungen die Eltern von Bildungsaufgaben haben, soll das Thema unseres AK Migration sein. Wie kann man Eltern und Bildungseinrichtungen unterstützen, um den Kindern mehr Chancengleichheit zu bieten? Ein Faltblatt für Eltern (auch in mehreren Sprachen) wäre ein erster, sinnvoller Schritt. Moderatorin: Katharina Forrester-Karma, KEB-Mitglied, Neckartalschule Hirschhorn
Arbeitskreis Elternarbeit

Wenn mal wieder die Wahl zum Elternbeirat in den Schulen ansteht, machen sich viele ganz klein, um ja nicht gewählt zu werden. Häufig wird das Amt auch heruntergespielt, damit sich nur jemand findet, der sich wählen lässt. Das ist schade, denn die Vertretung von Elterninteressen im Schulkontext ist ein demokratisches Recht und eine interessante, ehrenamtliche Tätigkeit. Wir glauben nicht, dass es am Desinteresse liegt, sondern eher an einer Unwissenheit, wie Elternarbeit in Klassen/Schulen aussieht, was es alles beinhalten kann und wie wir sie gestalten können. Dieser Arbeitskreis richtet sich an alle Eltern und Sorgeberechtigten, die Interesse daran haben, wesentliche Informationen zur Eltern-/Gremienarbeit zu sammeln, diese in einfacher Form, z.B. auf Flyern, zusammenzustellen und sie damit allen Eltern im Kreis zugänglich zu machen. Weiterhin überlegen und erarbeiten wir, wie wir mehr Eltern und Sorgeberechtigte für eine gemeinsame Elternarbeit gewinnen können. Moderator: Patrick Scherner, KEB-Mitglied, Schule an den Weschnitzauen, Biblis 24.11.23: Kick-off im Lessing-Gymnasium Lampertheim Der „Job“ des Elternbeirates ist für die meisten Eltern und Erziehungsberechtigten nicht besonders attraktiv. Auf den Elternabenden finden sich oft keine Kandidaten oder müssen erst mit viel Überzeugungsarbeit dazu „genötigt“ werden. Aus Sicht der meisten Eltern geht es als Elternbeirat nur darum, Klassenfeste zu organisieren, Weihnachtsgeschenke für die Klassenlehrer*in zu besorgen oder Geld für Ausflüge einzusammeln. Dass hier aber noch viel mehr dahinter steckt als lästige Pflichten, sondern auch viele Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten, ist den meisten Eltern und Erziehungsberechtigten gar nicht klar. Diesem Umstand muss unkompliziert Abhilfe geschaffen werden, denn durch die Mitarbeit motivierter Eltern lässt sich an einer Schule viel mehr Positives bewirken als nur durch Lehrkräfte und (in weiterführenden Schulen auch) Schüler. Um mehr Interesse und Motivation für Elternarbeit zu schaffen, können in den Schulen, am besten zum Schuljahresbeginn, folgende Aktionen durchgeführt werden: Diese Aktionen könnten vom Kreiselternbeirat aktiv unterstützt werden durch die Erstellung eines Flyers, in dem die Vorzüge und Möglichkeiten der Tätigkeit als Elternbeirat herausgestellt werden: Neben der Tätigkeit der Elternbeiräte könnte hier auch die Schulkonferenz vorgestellt werden. Der Flyer sollte für alle Schulen (nicht nur Grundschulen) konzipiert werden, der Inhalt sollte kurz und prägnant und leicht verständlich sein, der Flyer und der Inhalt dürfen nicht zu aufdringlich sein. Im Vorfeld könnte noch recherchiert werden, ob es solche Flyer o.ä. bereits anderswo gibt (andere Kreise, Landesebene). Der Arbeitskreis wird sich in nächster Zeit der Erstellung eines solchen Flyers widmen.
Arbeitskreis Gewalt

Der Fokus des AK liegt auf der Schaffung einer unterstützenden und sicheren Umgebung für Schüler, indem wir uns mit Gewalt, Mobbing und psychischen Herausforderungen auseinandersetzen. Der AK sammelt und analysiert Beispiele für bewährte Praktiken sowie Warnsignale für problematische Verhaltensweisen, nimmt Anlaufstellen auf und bietet so Unterstützung für Betroffene. Durch diesen Prozess möchten wir eine umfassende Ressource für gute und weniger gute Beispiele erstellen, um Schülern, Eltern und Lehrern Hilfestellungen und Anlaufstellen zu bieten. Moderator: Dr. Christian Remenyi, KEB-Mitglied, Überwaldgymnasium Wald-Michelbach In einer ersten Sitzung am 14.3.24 in der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt waren wir zu Gast bei Schulleiterin Frau Dekker, die uns u.a. die Vorgehensweise an der EKS und die Pläne des Schulamts zum Thema herausfordernde Schülerinnen und Schüler vorstellte. Während der Vorstellungsrunde zeigt sich, dass es mittlerweile in jeder Schulform Gewalt, Mobbing und psych. Belastungsprobleme gibt und diese auch zunehmen. Mit teils fatalen Folgen für die Opfer und Täter, bei denen es bis zu Schulverweisen kommen kann. Um den unterschiedlichen Herausforderungen im Schulalltag gerecht zu werden, verfolgt das Schulamt verschiedene Ansätze: Schulpsychologen Betreuung einzelner, auffälliger Schüler Schulen wiederum reagieren unterschiedlich. Manche bilden Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern aus oder zu Digitalen Helden, die sich vor allem präventiv den Herausforderungen der digitalen Welt stellen. An verschiedenen Schulen sind HELP- oder UBUS-Kräfte (Schulsozialarbeit) im Einsatz, die unterrichtsbegleitend unterstützen.
Arbeitskreis Digitalisierung

Wie Eltern und Lehrer:innen verinnerlichten Rassismus bei betroffenen Schüler:innen erkennen und entgegenwirken können. Die pandemiebedingten Schulschließungen vor zwei Jahren haben es wie ein Brennglas ins allgemeine Bewusstsein gebracht:Deutschland hinkt bei der Digitalisierung meilenweit seinem Anspruch hinterher. Dabei ist die Bandbreite sehr groß: Anhand einer Bestandaufnahme soll der Arbeitskreis die Erwartungshaltung der Eltern im Kreis Bergstraße sammeln und nach Möglichkeiten suchen, wie wir als Eltern die Digitalität an unseren Schulen mit voranbringen können. Moderator: Thomas Sohler, KEB-Vorsitzender, Überwaldgymnasium Wald-Michelbach
Suchtprävention

Suchtprävention stärkt Jugendliche und Eltern –Vertrauen ist gut, Wissen ist besser! Monatliche Gesprächsrunde des Kreiselternbeirats Thomas Sohler mit der elan-Multiplikatorin Bettina Kessler zu wichtigen Themen der Elternarbeit Gastreferent: Joachim Damen-Lux Am 2.12.24 gibt Joachim Damen-Lux Einblicke in die psychologischen Grundlagen von Sucht sowie die Verbreitung problematischer Konsum- und Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen. Der Kurs zeigt auf, wie Suchtprävention als Teil eines Schutzkonzepts gestaltet werden kann und gibt praktische Tipps, um Suchtverhalten frühzeitig zu erkennen und gezielt zu handeln. Um was geht es in dem Kurs? Die Prävention von Sucht bei Kindern ist eine wichtige Aufgabe für Eltern. Im Kurs werden einige Strategien und Ansätze vorgestellt, die Eltern helfen können, ihre Kinder vor Sucht zu schützen:– Vorbildfunktion– Stärkung der Persönlichkeit– Offene Kommunikation– Früherkennung und Intervention– Resilienz fördern– Aufklärung– Unterstützung Unser Referent für das Thema Suchtprävention, Joachim Damen-Lux ist Suchtpräventionsberater im Werra-Meissner-Kreis. Aber nicht nur das. Joachim Damen-Lux ist außerdem Elan-Multiplikator und Vorsitzender des Kreiselternbeirats für den Werra-Meissner-Kreis. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von wertvollem Wissen für den Familienalltag! Die Teilnahme setzt eine Anmeldung voraus (siehe Link unten), damit Sie rechtzeitig (ca. 1 Tag vorher) den Zugangslink zur Videokonferenz erhalten. Anmeldungen sind hierüber bis zum Kursbeginn möglich!> Forms-Anmeldung für einen oder mehrere elan4bergstrasse-Kurse elan4bergstrasse, das elan-Format mit speziell angepassten Kursen für die Bergstraße, geht ins dritte Jahr – und bietet in diesem Schuljahr monatliche Workshops und Kurse für Eltern, gelegentlich auch für Lehrende und Schülerinnen und Schüler. Die Kurse finden – wenn möglich – am ersten Montag eines Monats statt und widmen sich bestimmten Themen, die sich vor allem an Elternvertreter:innen, aber auch an Eltern ohne Amt richten. Die weiteren Termine und Themen im Überblick: Anmeldungen und Infos zu den Kursen – gerne auch von Teilnehmern außerhalb der Bergstraße – über Microsoft Forms. Die Links zu den Videokonferenzen erfolgen i.d.R. freitags vor den jeweiligen Terminen.